Konditionierung

Oh ha. Ich höre manchmal bei meiner Schreibtischtätigkeit Musik. An sich bin ich ja Alben-komplett-Hörer, hin und wieder wechsel ich dann aber doch mal zur Zufallswiedergabe des iPod. Und da ich ein schlechter Wiedergabelistenpfleger bin, muss ich dann auf die Alle-Titel-Liste oder den globalen Zufall zurückgreifen. Und hier wird es bedenklich. Mehr und mehr merke ich gar nicht mehr, naja, zumindest nicht mehr bei den ersten Sekunden, dass eines der Kinderlieder läuft. Denn die befinden sich ja auch auf dem Gerät. Mitunter höre ich ein komplettes Ritter-Rost-Lied und merke es erst ganz am Ende oder wenn Sie dann mit Sprache anfangen. Spricht hier vielleicht auch für den Ritter, denn bei Conni mit der Schleife im Haar, ist nach Sekundenbruchteilen Alarm.

(Und ja, ich weiß, dass man bei iTunes Tracks von der Zufallswiedergabe ausschließen kann. Mach ich auch. Irgenwann.)

Nun wieder

Fast eine ganze Woche krank – arbeitsunfähig – nun mal wieder Lebenszeichen. Untermalt ist das von der ARTE-Übertragung der neuen, in Argentinien ausgegrabenen und mit Steuergeldern (hier gerne) restaurierten, Metropolis-Fassung. Schnell über den Roland Koch hinweggezappt und nun geht’s los. Das Orchester beginnt…

Die Woche. Entzückung und Enttäuschung mischen sich am Dienstag, mein Gott, tatsächlich noch in einem obskuren Laden in Billstedt (sic!) den Höhlenforscher-Overall bekommen. Und dann kommt nix, aber auch gar nix, rum bei der Downtime des Apple-Stores.

Der Rest ist dann Krankheit. Fast. Denn pünktlich zum Wochenende ist nicht mehr drin als ein 0:0 gegen den Spitzenverein aus Frankfurt? Doch. Es wackelt der erste Zahn nachdem unter emotionalem Zusammenbruch realisiert wurde, dass es der letzte Karneval/Fasching in der Kita gewesen ist. Der Höhlenforscher und die Wendy waren immerhin Spitzenkostüme.

Der Super Bowl zeitversetzt

Ich freue mich ja für alle, die sich nachher hinsetzen und den Spaß genießen können. Das ist im Hause 00schmidt ausgeschlossen, denn gerade die Wochenenden zehren… So dass die Stunden ab 1 aufwärts erheblich Schmerzen bereiten würden, die Halbzeitshow, die Timeouts, noch mehr Timeouts.

Ich freue mich auf 5:00, da klingelt der Wecker und ich leg los. (Das Internet bleibt solange aus.) Der Kita-Warnstreik morgen bis 10:00 stellt sicher, dass ich vor Arbeitsantritt alles sehe und eventuell die Kinder auch noch ein bisschen was über abendländische Kultur lernen können.

Tabellenführer (schon wieder)

Abenteuerlich souverän. Bis Sonntag wieder an der Spitze. Um die es ja gar nicht geht – der Abstand zum dritten und vierten zählt.

Dramatisch aber, dass ich hier gegen viertel vor sieben im Dorf herumcruise und keinen Laden finde, wo St. Pauli geschaut wird. Wir müssen doch noch mal umziehen.

Flug gebucht

Wow. Für unsere Verhältnisse sehr früh dran. Anfang Oktober soll es dann doch mal ins Warme und zu den Verwandten ins Cilento gehen. Wegen der Schulferienbindung ist das flugpreismäßig ein Drama. Die 1115 Euro für den Direktflug nach Neapel sind uns zuviel, so dass wir nun abenteuerlustig nach Rom fliegen – zwar nicht direkt, dafür aber mit Lufthansa und für 450 Euro weniger. Und das ist natürlich eine tolle Gelegenheit für zwei, drei Tage dort. Ich freu mich schon was!

Die Täter im Tatort

Der heutige Tatort mit der – naja nicht so ganz alleinerziehenden – Kommissarin Charlotte Lindholm, begann wie ein ordentlicher Horrorfilm, dümpelte dann eine Weile dahin, um am Ende mit Kindesentführung, Rettung (mit tödlichem Schuss) und Auflösung zufrieden zu stellen.

Doch der tödliche Schuss gegen die Böse ist nur Makulatur für das Kernproblem der meisten Tatorts, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Der zu ermittelnde Täter ist immer wieder so einer, dem man gerne vergeben möchte, für dessen Tun man sowas von Verständnis aufbringt, ein Gestrauchelter, Rächer außerhalb des Gesetzes. (Gerne auch die Täterin.) Ich will endlich mal wieder so echt böse Böse sehen, die am Ende so richtig gerecht eins auf die Mütze kriegen. (Sonst mutet das langsam an wie Der Staatsanwalt hat das Wort.)

Langsam ist’s auch mal genug

schnee-galore

Tabellenführer

Es ist immer wieder ein Jammer. Vielleicht sollte doch mal die 1000 Euro für das Pay-TV in die Hand nehmen. Dann müsste man nicht über diese Sendung jammern, nur weil man einen Bericht über das Freitagsspiel der Lieblingsmannschaft sehen will. Ich weiß, das gibt da noch so dritte Programme, aber das ist ja nun auch etwas mühsam.

Aber was soll’s. Das war doch endlich wieder richtig Fußball. Atemberaubend. Die Platzierung macht fast schon ein wenig Sorgen.

Wir üben Effizienz

Wenn man meiner Familie glauben mag, bin ich zu langsam im Schmieren von Broten. Die Butter – ein Projekt, man kennt das ja, die ist gerne mal hart oder das Brot zu brüchig. Und dann muss auch immer noch der Dings-Senf auf die Wurst…

Seit der Entdeckung dieses Meerrettich-Frischkäses erlebe ich nun aber allmorgendlich unverhoffte Momente des Glücks. Ich muss keinen Senf mehr drauf machen, was gefühlte dreizehn Arbeitsgänge spart. Noch viel besser aber, das Zeug verschmiert sich auch viel leichter als Butter.

Das Jahr beginnt also an dieser Front ganz großartig. Weiter so.

Muss mich doch wundern

Neulich noch die heiße Woche angekündigt, um soeben festzustellen, dass ich mich mit dem Termin der Lost Season Premiere gewaltig vertan habe. Um genau eine Woche, sehr dubios was da mit meinem Kopf passiert.

Aber das mit dem Apple Event stimmt!!!

Musik für Männer in meinem Alter

eels_-_end_times Natürlich bin ich spät dran, aber ich rechne doch nicht so schnell mit ‘nem neuen Album, wo das letzte erst gefühlte 2 Monate her ist. Wann immer ich E und seine Band höre, denke ich, du lernst noch Gitarre, so ein, zwei, drei Wochen, das wird schon. Das mit dem Singen kann nicht das Problem sein, die Kinder protestieren morgens im Auto jedenfalls nicht zu laut. Und dann singe ich mir selbst immer was vor von diesem Leben.
Die neue Platte ist enorm leise. Mit jeder Zeile, die der gute singt, bin ich ein Stück weiter weg von jetzt und hier.

Wir starten in eine heiße Woche

Montag, 25.1. – in den Laden gehen und die neue Eels (End Times) holen, spät dran, man kriegt ja nix mehr mit hier im Dorf

Dienstag, 26.1. – Lost – finale Season startet

Mittwoch, 27.1. – Apple und das Tablet – hoffentlich auch ein paar Andeutungen über neue MacBook Pro Modelle, es wird langsam Zeit – na wohl eher nicht,

Freitag, 29.1. – die Frau verreist für’s Wochenende

Eins zu null

Spitzenflutlicht Das wird noch was diese Saison. Nach Jahren der Abstinenz nun schon der dritte Stadionbesuch innerhalb der letzten 60 Tage – das dritte Heimspiel in Folge. Dank an die die Leute, die aktuell ihre Dauerkarte immer nicht nutzen können.

Und zum zweiten Mal hinterereinander mit Kind 1, das heute enorm tapfer den -8 oder so Grad trotzte. Da mutete das letzte Spiel gegen Greuther Fürth (argsh!) fast wie ein Sommerkick an.

Song 2 erklang nur einmal und es reichte dennoch. Die zweite Halbzeit war allerdings ein Jammer, der irgendwie in Frage stellt, ob so ein Auftstieg wirklich eine Supersache ist…

Mit jedem Tag schöner…

…der Beck Hansen. Nichtsdestotrotz ist das Video sehr hübsch anzusehen.

Charlotte Gainsbourg – Heaven Can Wait from Charlotte Gainsbourg on Vimeo.

Hat eh keiner gemerkt

Schwupsdiwups war die Domain 00schmidt.com nicht mehr zu erreichen. Mein verehrter Hoster glaubte, ich hätte dieselbe irgendwann vor dem 17. Juli 2008(acht) gekündigt und am 22.10.2009 entsprechend die Behörden verständigt. Was ein Quatsch und ein paar Tage Aufregung, uihuihuih. Mittlerweile ist der Restore durch und es kann mit Premium-Content weitergehen.

Isländische Frauen trotzen nach wie vor der üblichen Privatfernsehen-Hübschness

Hier im Hause wird Emiliana Torrini ja nur von 25% der Bewohner geschätzt. Ärger gab es sogar, weil diese Djungle-Drum-Nummer ja nun sowas von doof sei. Aber der Auftritt bei dieser Show mit dem Komiker, der bis neulich noch mit Harald Schmidt im Ersten dabei war, bietet hinreichend Anlass, weiterhin voller Wertschätzung zu sein.

(Nur; was machen die denn da im Sat1? Werbeunterbrechungen mitten während der Songs. Superidee.)

Symbolikus

Meine Güte, was ist eigentlich bei den Damen und Herren vom Verlag Lübbe passiert. Ungläubiges Staunen, dass für den Titel der deutschen Ausgabe des neuen Buches von Dan Brown einfach die Übersetzung des Originaltitels verwendet wird. Wenn das mal keinen Einbruch bei den Verkaufszahlen gibt.

FlashForward

Mittlerweile ist das Getöse um ABC’s neue Serie FlashForward auch zu mir vorgedrungen. Und da alle so yeah rufen, komme ich nicht umhin…

Ich persönlich will gar keinen Nachfolger für Lost. (zumindest nicht, solange noch 18 Episoden vor uns liegen.) Dass FlashForward als solcher gehandelt wird, ist nach dem Piloten (No More Good Days) aber durchaus als berechtigt anzusehen. Neben der spannenden Basis-Idee gab es für mich immerhin auch nichts (!), was genervt hat. Weiter so.

Warum sollte ein deutscher Außenminister denn ordentliches Englisch sprechen?

Mittlerweile ja all over the Internet… mein Lieblingspolitiker mit dubiosem Englisch und einer Menge Mut.

via Spreeblick

Wer war’s?

Ich werde in den nächsten Wochen jeden, den ich näher kenne, fragen. “Warst du das?” Es ist mir unbegreiflich, wie diese Wischiwaschi-Partei um die 15% einfährt. Abkehr vom Atomausstieg, weiterhin Deregulierung, Steuergeschenklügen und ein Clown als zukünftiger Außenminister sind Gründe genug, dass der Wein hier heute nicht wegen guter Laune fließt.