Konditionierung
Oh ha. Ich höre manchmal bei meiner Schreibtischtätigkeit Musik. An sich bin ich ja Alben-komplett-Hörer, hin und wieder wechsel ich dann aber doch mal zur Zufallswiedergabe des iPod. Und da ich ein schlechter Wiedergabelistenpfleger bin, muss ich dann auf die Alle-Titel-Liste oder den globalen Zufall zurückgreifen. Und hier wird es bedenklich. Mehr und mehr merke ich gar nicht mehr, naja, zumindest nicht mehr bei den ersten Sekunden, dass eines der Kinderlieder läuft. Denn die befinden sich ja auch auf dem Gerät. Mitunter höre ich ein komplettes Ritter-Rost-Lied und merke es erst ganz am Ende oder wenn Sie dann mit Sprache anfangen. Spricht hier vielleicht auch für den Ritter, denn bei Conni mit der Schleife im Haar, ist nach Sekundenbruchteilen Alarm.
(Und ja, ich weiß, dass man bei iTunes Tracks von der Zufallswiedergabe ausschließen kann. Mach ich auch. Irgenwann.)

Natürlich bin ich spät dran, aber ich rechne doch nicht so schnell mit ‘nem neuen Album, wo das letzte erst gefühlte 2 Monate her ist. Wann immer ich E und seine Band höre, denke ich, du lernst noch Gitarre, so ein, zwei, drei Wochen, das wird schon. Das mit dem Singen kann nicht das Problem sein, die Kinder protestieren morgens im Auto jedenfalls nicht zu laut. Und dann singe ich mir selbst immer was vor von diesem Leben.
Das wird noch was diese Saison. Nach Jahren der Abstinenz nun schon der dritte Stadionbesuch innerhalb der letzten 60 Tage – das dritte Heimspiel in Folge. Dank an die die Leute, die aktuell ihre Dauerkarte immer nicht nutzen können.