Gehört und gesehen: Maxïmo Park – Hamburg (Große Freiheit), 21.10.2012

Ein Herbsttag zum Verlieben, gefühlt Spätsommer. Da war es schwer in die Gänge zu kommen für Rock’n’roll am Abend. Tatort auf dem Sofa. Wär’s gewesen. Aber dann, erste Minuten in der Großen Freiheit mit dem veritablen Support-Auftritt von Animal Kingdom und zack, ist die Spannung da. Die Vorfreude. Die Verheißung.

Maxïmo Park waren damals, 2005, das erste große Dinge nach langer Zeit der Lethargie. Ich plane immer noch ein Buch “Wie Filesharing mein Leben zerstörte”. Man hat ja nicht mehr richtig Musik gehört. Aber Spex-Titel damals. So ein Glück.

Hauskauf. Renovieren vor dem Einzug. Lange Wege hin und her. Und die Platte wurde mit jeder Fahrt größer. Und dann war da auch gleich das Konzert und wir waren beide da. Auch das zum ersten Mal nach Jahren. Ein großes Konzert.

Nicht lange danach war Schluss mit dem File-Sharing und die zweite Platte kam und das große Kind liebt sie noch immer. Fahrten zum Kindergarten. The Velocity. Und nochmal und nochmal und nochmal. Das Konzert 2007 im Dock’s war auch sehr gut, aber nicht der Zauber von davor.

Eine öde Platte und eine gute Platte später nun wieder an gleicher Stelle. Magie. Souveräne Mischung alter und neuer Songs. Mit überraschenden Variationen. Ich staune immer noch. Wie kann der Paul Smith so gut sein? Großartig.

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