Super 8

Wie zuletzt schon ging ich auch hier mit skeptischer Grundstimmung ran. Aber bereits nach der Eingangssequenz war die weggeblasen und ich war mehr als drin. Ohne irgendwelche erläuternden Worte sieht man in einer Fabrik eine altmodische Motivationstafel, auf der die aktuelle Anzahl unfallfreier Tage dokumentiert ist. Ein Angestellter beginnt sich der einzelnen Zahlentafeln anzunehmen. Und es ist klar, dass was nicht stimmt. Dass der gemütliche Lauf des Lebens in den Endsiebzigern zumindest für einige Leute hier eine Wende nimmt. Das weckt Erinnerungen an Walk The Line, in dem mit dem Unfalltod des Bruders eröffnet wird.

Und dann dauert es nicht mehr lang und es kommt die erste große Action-Szene mit dem entgleisenden Zug, vor dem die sich Kinder alle knapp retten können. Zu dem Zeitpunkt war irgendwie schon klar, dass ich den Film ganz großartig finden werde. Da kann man einwenden, die Figuren seien zu einfach und stereotyp. Egal. Dass man das Monster vielleicht weniger hätte zeigen sollen oder alternativ ein ganz tolles neues Design hätte erfinden können. Mir auch egal. Und die Physik und der Magnetismus und so? Alles Latte.

Kurzum. Ich war begeistert. Ein Film im Stile der alten Amblin-Produktionen, nur eben noch ein bisschen dicker.

2 Replies to “Super 8”

  1. Ich hab mir den, nachdem Du mir davon erzähltest, auch angeguckt, und fand ihn auch gut! Große Kindheitserinnerungen: Goonies gemischt mit E.T. gemischt mit Frankenstein. Oder doch Fünf Freunde?

  2. Ja, fand ich auch super. Hast Du mal “Attack the Block” gesehen? Ziemlich cool.

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