127 Hours

Wow. Eine wahre Geschichte, die jeder kennt. Habe ich damals noch im Spiegel (auf Papier) drüber gelesen, wie der Mann in dem Canyon über Tage mit dem Arm eingeklemmt ist und sich diesen dann irgendwann abschneiden muss.
Und dann ist der auch noch so unsympathisch. Das nun wieder im Film. In den ersten Minuten. Was’n Knalli. Ab dem Moment, wo der Sturz von Mensch und Brocken passiert, ist es aber vorbei mit der Antipathie. Danach wird der Film mit jeder Minute größer und größer. Und man weiß ja, dass es irgendwann passieren muss. Die Traumsequenzen, die Wahnvorstellungen, die einen immer wieder mal kurz aus dem Canyon rausholen und einen anderen Ausgang vorschlagen, bringen mich nicht davon ab. Jetzt muss es doch gleich passieren.
Dann geschieht es. Und auch danach ist es noch nicht vorbei. Wie hätte ich das im Kino ausggehalten. Ich bin im Zimmer auf und ab gerannt. Atemberaubend. Selbst nach allem, was ich schon gehört hatte – oder gerade deshalb, hätte ich nicht gedacht, wie großartig ich den Film finden würde. Ganz toll.
(Von meinen Tränen am Ende hätte er eventuell noch 24h länger ausgehalten können.)

5 Replies to “127 Hours”

  1. Hatte ich Dir erzaehlt das der Hauptdarsteller bei mir im Hause gewohnt hat als ich noch in Providence war?

  2. James Franco bei dir im Haus? Na, das ist ja was. Kleines Haus und mit Sich-Kennen und so? Wilde Sache.

  3. Vor Langeweile? Oder die Aufregung nicht mehr aushalten können? Der Film braucht mehr als den 15-Zoll-Bildschirm… Die visuellen Spielereien von Danny Boyle fand ich super. Da wurde nix langeweilig. Und hatte auch die richtige Länge.

  4. Also man wußte ja, was passiert! Und das fand ich unerträglich lang. Für die Psyche. “Schneid doch endlich ab! Mensch.” Da konnte ich mich auch nicht mehr an den visuellen Spielereien erfreuen. Nur am Anfang. Nur bis zur “Beklemmung”. Reichte.

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