Hugo Cabret

HugoIch war selten so bestimmt, einen Film unbedingt im Kino sehen zu wollen. Frank von Film Junk hatte da irgendwie ein paar Sensoren heftigst berührt. Und so lange das mit dem 3D noch geht, nix wie hin. Zumal alle insbesondere ob des 3D ernsthaft euphorisch waren. Und das trage ich alles direkt mit. Atemberaubende Bilder also für mich und die anderen vier Besucher in dem schönen großen Kino. (Hier preise ich auch noch mal die Anfangszeit 21:00. Mehr davon, überall.)
Die Szenerien in dem Pariser Bahnhof mit seinen gewaltigen Uhrwerken und dem ganzen anderen Technikkram ist so plastisch und räumlich dargestellt, da ist selbst die Abdunklung, Unschärfe und Entfärbung hinzunehmen.
Der Trailer, die FSK-Einordnung und das ganze Drumherum führen einen natürlich auf eine falsche Fährte. Auch das; kein Kinderfilm. Vielleicht können zehnjährige das verarbeiten. Alles da drunter: abenteuerlich. Neben den tollen Bildern gibt es dann diese wunderschön erzählte Geschichte über George Méliès, einen der Protagonisten des frühen Films. Und auch wenn ich ja nicht so der große Fan von Ben Gandhi Kingsley bin, war das alles sehr angenehm anzusehen. Ich kam auch nicht umhin, ernsthaft mizuhoffen und zu bangen. Für mich der schönste Film seit langem.

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