Rango mit drei Achtjährigen

Ich hatte viel gelesen und gehört über Rango. Und nun war er endlich da. Ich hatte ihn mir sofort angesehen. Hammer! Wieder ein Beispiel für: Wo die gelbe 6 drauf ist, ist nicht immer ein Kinderfilmchen drin. Das ist auch so deutscher Wahrnehmungsunsinn. Animationsfilm, aha, für Kinder. Ich habe lange überlegt, ob das schon was für den Großen ist.

Und dann ergab es sich hier heute einfach. Zwei Zusatzkinder im Haus. Der Sohn war schon morgens heiß auf einen Kinofilm zu Hause, der angesichts der Abwesenheit der kleinen Schwester ein realistisches Szenario war. Und meine Argumente haben funktioniert. Der zweite Teil der großen Zauberergeschichte kann noch warten. Starten wir das Experiment.

Und ich hatte Sorgen. Phasenweise ist der Film sehr düster, verhandelt echten Erwachsenenkram, seltsamer Humor. Aber das blenden die Jungs irgendwie aus. Ich fragte hier und da auch nach, um zu sehen, ob sie den groben Faden noch Blick hatten. Alles cool. Und dann gibt es wieder Phasen mit unglaublicher Action. Plus lustige Szenen und eine Rundumgeschichte, die sie wirklich schon erfassen können.

Die Westernszenerie erlaubt massenweise Referenzen, die die Kleinen noch nicht erkennen können. Wir aber. Ein großartiger Film.

(Viel Spaß bereiten übrigens die negativen Rezensionen auf Amazon.)

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