Die Friseusin Up In The Air Avatar
Kino. Dreimal in einer Woche. Das gab es schon lange nicht mehr. Die Eltern hier machten es möglich; die ersten zwei. Beim dritten war ich dann ich doch mit mir allein und der 3D-Brille.
Die Friseusin gab es hier bei uns im Dorf in der Koralle. Heimatkino ist ja immer gut. Und den deutschen Film wollen wir auch gerne hoch halten. Pickepackevoll der Laden mit Leuten im mittleren Alter. Ich frage mich, wie die das wohl fanden. Lachen konnte man sicher zuhauf und auch nix gegen Sozialkritik und Aufzeigen der prekären Lebensumstände vieler Menschen dort bei uns in Mahrzahn. Schwer anzusehen waren aber doch die vielen expliziten Darstellungen des dicken nackten Körpers. Boah.
Entspannt zur besten Samstagnachmittagszeit dann in’s Streit’s, Hamburgs dediziertem OV-Tempel. Das Kino selbst, in dem ich, oh Gott, zum ersten mal war, ist endlich mal wieder eines mit Atmosphäre. Und auch Up In The Air enttäuscht kein bisschen. George Clooney so wie wir ihn sehen wollen. Großartige Bilder, schlaue Dialoge, umwerfende Musik. (Ich denk’ ich hör nicht recht: Elliot Smith)
Dann am Dienstag nach dem Kinder-ins-Bett-bringen allein los in’s Kontrastprogramm Avatar 3D. Die Startzeit 20:20 war günstig und ich genug später, so dass ich kaum noch Menschen sehen musste. Was’n Glück. Ich hatte ja im Vorfeld Sorge, schlimm gelangweilt zu sein. Und dann noch die öde Pause. Weit gefehlt. Keine Pause. Superfilm. Letzteres ist natürlich streitbar.
6. März 2010 18:21
Ernsthaft eine Empfehlung für einen Clooney-Film? Da bin ich baff.
7. März 2010 00:13
Aber fast immer! Muss unbedingt mal wieder From Dust Till Dawn sehen. Oceans12&13 waren sicher ziemlich lahm. Aber sonst? Syriana. O Brother, Where Art Thou? The Good German. Und so weiter.