Heute nachmittag war alles noch grün

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Die Friseusin Up In The Air Avatar

Kino. Dreimal in einer Woche. Das gab es schon lange nicht mehr. Die Eltern hier machten es möglich; die ersten zwei. Beim dritten war ich dann ich doch mit mir allein und der 3D-Brille.

Die Friseusin gab es hier bei uns im Dorf in der Koralle. Heimatkino ist ja immer gut. Und den deutschen Film wollen wir auch gerne hoch halten. Pickepackevoll der Laden mit Leuten im mittleren Alter. Ich frage mich, wie die das wohl fanden. Lachen konnte man sicher zuhauf und auch nix gegen Sozialkritik und Aufzeigen der prekären Lebensumstände vieler Menschen dort bei uns in Mahrzahn. Schwer anzusehen waren aber doch die vielen expliziten Darstellungen des dicken nackten Körpers. Boah.

Entspannt zur besten Samstagnachmittagszeit dann in’s Streit’s, Hamburgs dediziertem OV-Tempel. Das Kino selbst, in dem ich, oh Gott, zum ersten mal war, ist endlich mal wieder eines mit Atmosphäre. Und auch Up In The Air enttäuscht kein bisschen. George Clooney so wie wir ihn sehen wollen. Großartige Bilder, schlaue Dialoge, umwerfende Musik. (Ich denk’ ich hör nicht recht: Elliot Smith)

Dann am Dienstag nach dem Kinder-ins-Bett-bringen allein los in’s Kontrastprogramm Avatar 3D. Die Startzeit 20:20 war günstig und ich genug später, so dass ich kaum noch Menschen sehen musste. Was’n Glück. Ich hatte ja im Vorfeld Sorge, schlimm gelangweilt zu sein. Und dann noch die öde Pause. Weit gefehlt. Keine Pause. Superfilm. Letzteres ist natürlich streitbar.

Der Februar in GEs

Abgekuckt bei der Frau vom Autor

GELESEN: Harry Thürk – Die Stunde der toten Augen
GEHÖRT: Eels – End Times (und zwar rauf und runter)
GESEHEN: Lost Season 6 (bin skeptisch)
GETRUNKEN: immer noch zu viel
GEGESSEN: Zitronenhuhn, 3 mal
GEKOCHT: ich nur Curry
GEFREUT: über den ersten ausgefallenen Milchzahn
GEKNIPST: Schnee
GELACHT: über Guido Westerwelle
GEÄRGERT: Citizen Promaster
GEKAUFT: den ersten Judoanzug
GESPIELT: Hundetrainer und Wolfsvater
GEFEIERT: jeden Abend

90 Minuten Leiden

Ich glaub, genau darum will ich die gar nicht in der ersten Liga haben. Dann gibt es nämlich mindestens 15 Spiele, die so ablaufen und 10, wo es noch viel schlimmer ist. Dann lieber im nächsten Jahr Hertha und Hannover ärgern.

Aktuell mein liebster Feind

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Nordsee ist Mordsee

Mittlerweile hat die Frau wieder das Management der Lovefilm-Ausleihliste übernommen. Das bringt thematisch und stilistisch einen gewissen Wandel mit sich, führt aber oft zu schönen Entdeckungen. So auch diesmal.

Nordsee ist Mordsee war mir vom Titel ja bekannt aber viel mehr wusste ich nicht. Ein großer Teil der Faszination entsteht aus den tollen Bildern von Hafen und Elbe. Auch wenn wir ja nun fast eher an der Ostsee wohnen, ist es doch irgendwie Heimat.

Bemerkenswert ist, wie universell die Themen prekäre Lebensumstände und die damit einhergehende Vernachlässigung von Kindern behandelt werden, so dass der Film heute, über 30 Jahre später, sehr aktuell wirkt.

Kleiner Fehler am freien Abend

Was hatte ich da nur gedacht? Plötzlich freier Abend. Weil die Frau ist irgendwo eingeladen und Kind 2 will nun auch einfach mit Kind 1 zusammen bei den besten Freunden übernachten. Also Kino. Selten wäre ein mobiles Internet so nützlich gewesen. So fahre ich auf dem Heimweg also nur auf Verdacht beim UCI ran. Die Parkplatz/haus-Situation ließ mich nichts gutes ahnen, aber da ist ja auch noch das Fitnessstudio. Sind die alle sportlich heute. Natürlich nicht. Im Foyer – kann man das noch so nennen – angekommen, mache ich nahezu auf dem Absatz kehrt. Ich halte das einfach nicht mehr aus. Diese Menschenmassen. Und viele sehen einfach so unsympathisch aus. Na ja, sind vielleicht nur jünger. (Ich hätte eventuell The Book of Eli sehen wollen. Demnächst dann auf DVD.)

Also noch beim Dorfkino vorbeigeschleudert, nur um festzustellen, dass Die Friseuse schon ausverkauft war – aber den will ich dann eh noch mit der Frau sehen.

Also Alternativprogramm zu Hause. 12 Uhr Mittags (High Noon) – endlich mal wieder ein Klassiker – zuletzt hatte ich den wohl vor über 25 Jahren gesehen hatte. Aber naja, naja. Wie das mit den Klassikern, gerade des Genre-Kinos, so ist. So boxt man eben nicht wirklich und man kann auch ruhig Gewehre mitnehmen, wenn man unterlegen in einen Kampf zieht und überhaupt. Aber der Aufbau der Spannung ist großartig (Echtzeit), die Musik sehr präsent (eventuell etwas zu rumpelig), der Opportunismus der ordentlichen Bevölkerung überragend in Szene gesetzt. Ein Wunder das wir das im Osten sehen durften. Hatte wahrscheinlich jemand falsch verstanden.

Jetzt noch ein bisschen The West Wing – immerhin schon Season 5. Ich schaff das noch…

Konditionierung

Oh ha. Ich höre manchmal bei meiner Schreibtischtätigkeit Musik. An sich bin ich ja Alben-komplett-Hörer, hin und wieder wechsel ich dann aber doch mal zur Zufallswiedergabe des iPod. Und da ich ein schlechter Wiedergabelistenpfleger bin, muss ich dann auf die Alle-Titel-Liste oder den globalen Zufall zurückgreifen. Und hier wird es bedenklich. Mehr und mehr merke ich gar nicht mehr, naja, zumindest nicht mehr bei den ersten Sekunden, dass eines der Kinderlieder läuft. Denn die befinden sich ja auch auf dem Gerät. Mitunter höre ich ein komplettes Ritter-Rost-Lied und merke es erst ganz am Ende oder wenn Sie dann mit Sprache anfangen. Spricht hier vielleicht auch für den Ritter, denn bei Conni mit der Schleife im Haar, ist nach Sekundenbruchteilen Alarm.

(Und ja, ich weiß, dass man bei iTunes Tracks von der Zufallswiedergabe ausschließen kann. Mach ich auch. Irgenwann.)

Nun wieder

Fast eine ganze Woche krank – arbeitsunfähig – nun mal wieder Lebenszeichen. Untermalt ist das von der ARTE-Übertragung der neuen, in Argentinien ausgegrabenen und mit Steuergeldern (hier gerne) restaurierten, Metropolis-Fassung. Schnell über den Roland Koch hinweggezappt und nun geht’s los. Das Orchester beginnt…

Die Woche. Entzückung und Enttäuschung mischen sich am Dienstag, mein Gott, tatsächlich noch in einem obskuren Laden in Billstedt (sic!) den Höhlenforscher-Overall bekommen. Und dann kommt nix, aber auch gar nix, rum bei der Downtime des Apple-Stores.

Der Rest ist dann Krankheit. Fast. Denn pünktlich zum Wochenende ist nicht mehr drin als ein 0:0 gegen den Spitzenverein aus Frankfurt? Doch. Es wackelt der erste Zahn nachdem unter emotionalem Zusammenbruch realisiert wurde, dass es der letzte Karneval/Fasching in der Kita gewesen ist. Der Höhlenforscher und die Wendy waren immerhin Spitzenkostüme.

Der Super Bowl zeitversetzt

Ich freue mich ja für alle, die sich nachher hinsetzen und den Spaß genießen können. Das ist im Hause 00schmidt ausgeschlossen, denn gerade die Wochenenden zehren… So dass die Stunden ab 1 aufwärts erheblich Schmerzen bereiten würden, die Halbzeitshow, die Timeouts, noch mehr Timeouts.

Ich freue mich auf 5:00, da klingelt der Wecker und ich leg los. (Das Internet bleibt solange aus.) Der Kita-Warnstreik morgen bis 10:00 stellt sicher, dass ich vor Arbeitsantritt alles sehe und eventuell die Kinder auch noch ein bisschen was über abendländische Kultur lernen können.

Tabellenführer (schon wieder)

Abenteuerlich souverän. Bis Sonntag wieder an der Spitze. Um die es ja gar nicht geht – der Abstand zum dritten und vierten zählt.

Dramatisch aber, dass ich hier gegen viertel vor sieben im Dorf herumcruise und keinen Laden finde, wo St. Pauli geschaut wird. Wir müssen doch noch mal umziehen.

Flug gebucht

Wow. Für unsere Verhältnisse sehr früh dran. Anfang Oktober soll es dann doch mal ins Warme und zu den Verwandten ins Cilento gehen. Wegen der Schulferienbindung ist das flugpreismäßig ein Drama. Die 1115 Euro für den Direktflug nach Neapel sind uns zuviel, so dass wir nun abenteuerlustig nach Rom fliegen – zwar nicht direkt, dafür aber mit Lufthansa und für 450 Euro weniger. Und das ist natürlich eine tolle Gelegenheit für zwei, drei Tage dort. Ich freu mich schon was!

Die Täter im Tatort

Der heutige Tatort mit der – naja nicht so ganz alleinerziehenden – Kommissarin Charlotte Lindholm, begann wie ein ordentlicher Horrorfilm, dümpelte dann eine Weile dahin, um am Ende mit Kindesentführung, Rettung (mit tödlichem Schuss) und Auflösung zufrieden zu stellen.

Doch der tödliche Schuss gegen die Böse ist nur Makulatur für das Kernproblem der meisten Tatorts, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Der zu ermittelnde Täter ist immer wieder so einer, dem man gerne vergeben möchte, für dessen Tun man sowas von Verständnis aufbringt, ein Gestrauchelter, Rächer außerhalb des Gesetzes. (Gerne auch die Täterin.) Ich will endlich mal wieder so echt böse Böse sehen, die am Ende so richtig gerecht eins auf die Mütze kriegen. (Sonst mutet das langsam an wie Der Staatsanwalt hat das Wort.)

Langsam ist’s auch mal genug

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Tabellenführer

Es ist immer wieder ein Jammer. Vielleicht sollte doch mal die 1000 Euro für das Pay-TV in die Hand nehmen. Dann müsste man nicht über diese Sendung jammern, nur weil man einen Bericht über das Freitagsspiel der Lieblingsmannschaft sehen will. Ich weiß, das gibt da noch so dritte Programme, aber das ist ja nun auch etwas mühsam.

Aber was soll’s. Das war doch endlich wieder richtig Fußball. Atemberaubend. Die Platzierung macht fast schon ein wenig Sorgen.

Wir üben Effizienz

Wenn man meiner Familie glauben mag, bin ich zu langsam im Schmieren von Broten. Die Butter – ein Projekt, man kennt das ja, die ist gerne mal hart oder das Brot zu brüchig. Und dann muss auch immer noch der Dings-Senf auf die Wurst…

Seit der Entdeckung dieses Meerrettich-Frischkäses erlebe ich nun aber allmorgendlich unverhoffte Momente des Glücks. Ich muss keinen Senf mehr drauf machen, was gefühlte dreizehn Arbeitsgänge spart. Noch viel besser aber, das Zeug verschmiert sich auch viel leichter als Butter.

Das Jahr beginnt also an dieser Front ganz großartig. Weiter so.

Muss mich doch wundern

Neulich noch die heiße Woche angekündigt, um soeben festzustellen, dass ich mich mit dem Termin der Lost Season Premiere gewaltig vertan habe. Um genau eine Woche, sehr dubios was da mit meinem Kopf passiert.

Aber das mit dem Apple Event stimmt!!!

Musik für Männer in meinem Alter

eels_-_end_times Natürlich bin ich spät dran, aber ich rechne doch nicht so schnell mit ‘nem neuen Album, wo das letzte erst gefühlte 2 Monate her ist. Wann immer ich E und seine Band höre, denke ich, du lernst noch Gitarre, so ein, zwei, drei Wochen, das wird schon. Das mit dem Singen kann nicht das Problem sein, die Kinder protestieren morgens im Auto jedenfalls nicht zu laut. Und dann singe ich mir selbst immer was vor von diesem Leben.
Die neue Platte ist enorm leise. Mit jeder Zeile, die der gute singt, bin ich ein Stück weiter weg von jetzt und hier.

Wir starten in eine heiße Woche

Montag, 25.1. – in den Laden gehen und die neue Eels (End Times) holen, spät dran, man kriegt ja nix mehr mit hier im Dorf

Dienstag, 26.1. – Lost – finale Season startet

Mittwoch, 27.1. – Apple und das Tablet – hoffentlich auch ein paar Andeutungen über neue MacBook Pro Modelle, es wird langsam Zeit – na wohl eher nicht,

Freitag, 29.1. – die Frau verreist für’s Wochenende

Eins zu null

Spitzenflutlicht Das wird noch was diese Saison. Nach Jahren der Abstinenz nun schon der dritte Stadionbesuch innerhalb der letzten 60 Tage – das dritte Heimspiel in Folge. Dank an die die Leute, die aktuell ihre Dauerkarte immer nicht nutzen können.

Und zum zweiten Mal hinterereinander mit Kind 1, das heute enorm tapfer den -8 oder so Grad trotzte. Da mutete das letzte Spiel gegen Greuther Fürth (argsh!) fast wie ein Sommerkick an.

Song 2 erklang nur einmal und es reichte dennoch. Die zweite Halbzeit war allerdings ein Jammer, der irgendwie in Frage stellt, ob so ein Auftstieg wirklich eine Supersache ist…