Alien: Covenant | Prologue: Last Supper

Interessante Promo-Maßnahme; kein Trailer sondern ein Kurzfilm, der im Film gar nicht enthalten sein wird. Leider gefällt mir der Prologue nicht so dolle. Zu viele junge coole Gesichter. Sieht ein bisschen wie Fernsehen aus. Für den Film habe ich natürlich trotzdem große Hoffnungen.

Gravity

Was war ich gespannt? Der Trailer hatte höchste Erwartungen geweckt. Da musste sogar mal ein Babysitter her, um den zusammen zu sehen.

Und dann die Sorge, dass es doch irgendwie nicht funktioniert. Zum Glück völlig unbegründet.

Mit den ersten Minuten ist man gleich voll drin. Ist ja klar, dass nun relativ bald der große Crash kommt, den man von den Trailern kennt. Und dann packt es einen doch so heftig. Die Bilder sind unglaublich. Der Sound. Wahnsinn.

Als dann die Ruhe einkehrt, habe ich Zweifel. Und nun? Aber es funktioniert. Die Spannung wird dabei gar nicht so durch Handlung forciert. Es ist der Hunger auf die nächsten wilden Bilder.

Man kann nörgeln, dass da gar nicht so viel Handlung ist? Die Physik? Dass die Botschaft zu einfach ist. Weitermachen! Oder verstehe ich das falsch? Und dann am Ende auch noch die Unsicherheit, ob das alles so ist wie es scheint.

Fazit: 3D war phantastisch. Bester 3D-Film überhaupt. Die Leinwand konnte gar nicht groß genug sein. Sofort nochmal reingehen. Hammer. 5 Sterne deluxe – ohne Zögern.

Der rosarote Panther

Und zwar der Klassiker von 1963. Ich habe immer gedacht, ich hätte den Film früher als Kind gesehen. Ich entsinne mich an den Inspektor und den Diamanten bei diversen Gelegenheiten. Zu Hause, im Urlaub oder sonstwo, immer war beste Laune. Drum dachte ich auch, das wäre mal was für einen schönen Filmabend mit der ganzen Familie plus Gastkind. Irrtum. Spätestens nach einem Drittel war ich mir ziemlich klar, dass ich wohl nur mehrere der Nachfolger gesehen hatte, dieses Original hier aber nicht. Insofern vermisste ich diverse Charaktere und Running Gags. Schließlich staunte ich auch über die langen, langen Phasen, insbesondere im Mittelteil, in denen es doch sehr ruhig vor sich geht. Tänzchen hier, Gesellschaft da, ewigdauernde Zimmeraufenthalte dort. Das hätte alles ganz schön in die Hose gehen können, aber die Kinder blieben tapfer. Zum Glück war das mit den schicken Damen auch ganz gut was für die siebenjährige Tochter. Seltsame Themen wie betrügerische Ehefrauen kann man ja mal ausblenden. Starb eigentlich jemand in dem Film? Schon wieder vergessen. Die lustigen Elemente mit dem trottligen Inspektor entschädigen dann für die eine oder andere Länge, so dass alsbald der Nachfolgeteil geschaut werden muss.

Mist. Lesegerät kaputt

kindle-ohne-wlanTja, da steht man dumm da. Der letzte Teil von Harry Potter ist durchgelesen und ich will eben mal schauen, was nun. Da geht das WLAN nicht mehr. Hmmh. Diverse Neustarts, Warten, keine Besserung. WLAN-Prüfung. Ist das Gerät auch noch in der konfigurierten Whitelist. Dann die Erkenntnis, dass in der Geräteinfo des Kindle die MAC-ID auch gar nicht mehr angezeigt wurde. Nun Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen, was natürlich zur Folge hat, dass jetzt gar nichts mehr auf dem Gerät ist. Für heute also Schluss mit Lesen. Das Dubiose; nach dem Zurücksetzen, steht die MAC-ID wieder da. Und ganz kurz sind auch die ganzen Netzwerke hier am Winterhuder Marktplatz zu sehen. Nur verbinden kann man sich mit keinem… alle Schaltflächen inaktiv. Mittlerweile findet das Gerät wieder gar keine Netzwerke mehr, auch nach nochmaligem Zurücksetzen nicht. Also Anruf bei Amazon. Und wieder mal unfassbar, wie gut deren Kundendienst ist. Da wird nicht groß rumgemacht. Die Mitarbeiterin erkennt nach kurzem Nachfragen, dass ich schon alles unternommen hatte, was man sonst noch interaktiv probieren würde. Und zack ist das Ersatzgerät auf dem Weg. Elegant, dass man sich nicht selbst um das Verpacken des Altgerätes kümmern muss, rein in die Verpackung des Ersatzes und weg nach Ausdruck der üblichen Etiketten. Ich bin begeistert. Aber trotzdem wollen wir mal nicht die Arbeitbedingungen der Angestellten aus den Augen verlieren…

FC St. Pauli : Dynamo Dresden – 2:1

Märchenstunde am Millerntor. Ein goldiger Abend. Wetter, Stimmung, Spielverlauf, Ergebnis. Alles passte.

Das war natürlich ein Spiel gegen eine eher schwächere Mannschaft, wenngleich die mit neuem Übergangstrainer durchaus motiviert gewesen sein sollten und auch waren. Insofern ist das ganze als Gradmesser schwer anzulegen. Die erste Halbzeit sah aber super aus, der Ball rollte, mehrere Flanken kamen kreuzgefährlich vors Tor. Vielleicht relative wenige ganz große Torchancen. Aber das sah trotzdem nach gutem Fußball aus. In der zweiten Halbzeit nahm dann übergangsweise das Niveau etwas ab, um dann aber auf diese wirklich aufregende Schlussphase zuzulaufen. Spätestens nach dem Rückstand und dem relative schnell folgenden Ausgleich war die Stimmung dann am Kochen. Als Tschauner den Elfmeter hielt, gab’s kein Halten mehr. Aber selbst das war noch zu toppen. Da haut der Maier den mit der ersten Ballberührung direkt nach der Einwechslung rein. Ähnlich unglaublich wie damals das Kopfball-Tor von Tschauner. Ein sehr schöner Abend. Hoffen wir, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Die nächsten Spiele werden es zeigen.

Wie immer kann ich das traditionelle, bockige Gejammere wegen des Montagabend-Spiels nicht verstehen. Die Fans, jaja. Vor allem die armen Auswärtsfans, noch mehr jaja. War doch voll der Dresdner Block. Und der Rest sowieso. Ich verbleibe da opportunistisch. Montagabend ist eigentlich immer günstiger als Samstag- oder Sonntagmittag. Und die Stimmung wegen Flutlicht in der Regel auch besser. Und danach kann man sich das Spiel sogar noch in voller Länge oder selektiv vom Recorder anschauen… nun reicht’s aber.

FC St. Pauli : Arminia Bielefeld – 0:1

Das hört sich ja meist wie das tristeste auf der Welt an. 0:1. Noch schlimmer als 0:0, weil nicht mal ein Punkt. Und auch schlimmer als 0:2, da kann in der Regel schon früher mit sich-abfinden beginnen.

Stattdessen war es aber ein tolles Spiel mit Chancen für zwei. Phrasenalarm: Das Spiel hätte noch eine halbe Stunde länger gehen können, wir hätten trotzdem kein Tor geschossen. Was bleibt ist aber, dass das spielerisch richtig gut aussah, viel besser als gegen 1860. Und der Spirit schien zu stimmen. Es wurde gekämpft und gebissen. Auch auf den Rängen gab es kaum Gemurre.

Nun bleibt abzuwarten, wie groß die Unruhe wird, wenn es die Punktausbeute der nächsten zwei, drei Spiele gering bleibt. Aber vielleicht tritt das ja auch nicht ein und wir sehen spätestens gegen Dresden Tore auf der richtigen Seite.

Fraktus

Die Idee ist super. Deutsche Elektropionierband versucht nach gefühlt 100 Jahren ein Comeback, angetrieben von ihrem semikompetenten Musikindustriemanager. Die drei Bandmitglieder sind komplette Vollspackos, jeder auf seine Art und die Einführung der drei enthält viele schöne Elemente, zum Teil sehr lustig. Ich sage nur “Kongozunge”.

Die gespielte nichtvorhandene Chemie zwischen den Bandmitgliedern ist etwas bemüht. Das ist keine große Schauspielkunst. Da wird es dann manchmal etwas hölzern und auch skriptbedingt auch langatmig. Der Film lebt vor allem aber von den sich selbst spielenden Musikern und Musikjournalisten, die unterhaltsame Statements ablassen, hier und da am Rande der Selbstkarikatur.

Vielleicht hinterlässt der Film auch deshalb ein etwas unbefriedigendes Gefühl, weil die Exposition einfach zu gut ist. Da kann der Rest des Filmes nicht mehr mithalten. Trotzdem gute Unterhaltung. Würde ich sogar nochmal schauen.

Frances Ha

Großartig. Schon lange nicht mehr so einen charmanten Film gesehen. Zwischendurch ein bisschen Sorge, dass das alles trübe endet. Weit gefehlt. Ganz entspannt säuselt sich das alles zu einem schnuffeligen Ende, das dann netterweise sogar noch das Rätsel um den seltsamen Titel aufgelöst. Sehr schön.

Mich erinnerte der Film gar nicht so sehr an Woody Allen, wie überall gemeint wird. Ich sah für mich da auch eine Menge Jim Jarmusch.
Natürlich sind auch die Schauspieler ziemlich eindrucksvoll, insbesondere die Protagonistinnen. Sonst würde so ein Film auch nicht funktionieren. Dazu ein guter Soundtrack und die entspannte Laufzeit von unter 90 Minuten. Erholsam.

Das alles im Abaton um 21:00 was neben 15:00 die beste Zeit für Kinobesuche ist, weil der Abend einfach entspannter angegangen werden kann.

Karl May Festspiele Bad Segeberg 2013 – Winnetou 1 – Blutsbrüder

Und wieder rief der Kalkberg. Im letzten Jahr waren wir ja zum ersten Mal da. Da hatten wir die Karten vorher von Nachbarn geschenkt bekommen. Weil die jugendlichen Mädchen keine Lust mehr hatten… Glück für uns. Und wir fanden es alle super. Denn auch wenn es eine Menge Klamauk gab und zweifelhafte Effekte, gelang es, pseudointelektuelle Dünkel beiseite zu schieben und das alles einfach mal so hinzunehmen. Und zu staunen ob der Kulisse, der Pferde, der Reit-Action und vor allem dem indianischen Zauber, der sich trotz allem ganz wunderbar entfaltete.

Und es war klar, da müssen wir dieses Jahr wieder hin. Und gleich noch ein paar Leute mitnehmen. Der Opa bekam die Karte geschenkt, die Oma natürlich auch. Leider waren nicht mehr die 2. Reihe Top-Plätze zu bekommen, die wir im letzten Jahr hatten. Aber immerhin waren wir noch rechtzeitig für die 18. Reihe, auch noch dicht dran und schön zentral. Und die Vorfreude war groß. Insbesondere bei der Indianerin des Hauses, die sich nichts von der Vorberichterstattung im lokalen Blättchen entgehen ließ. Ich war natürlich besonders gespannt auf die beiden Pappnasen, die die Hauptrollen spielen. Wayne Carpendale und Jan Sosniok. Da muss man schon mal schlucken. Aber alles halb so wild. Es geht hier ja nicht um großes Schauspiel. Die Geschichte ist ziemlich nah am Originalstoff, neben Spaß (nicht zu klamaukig), Action und Feuerwerk gibt’s auch Drama. Für die Kinder war das schon ganz schön starker Tobak, als Winnetous Vater und Schwester starben. Aber das ging uns früher am Fernseher ja auch so.

Was neben der eigentlichen Theatervorstellung sehr positiv auffällt, sind die relativ moderaten Preise von Essen, Trinken, Souvenirs und Dienstleistungen (Toiletten und Parken sind frei). Alles ist ziemlich gut organisiert, so dass trotz der Menschenmenge der ganze Besuch recht entspannt vonstatten geht. Da ließ sich sogar der Regen gut verkraften, der zwischendurch mal aufkam, zum Glück aber nicht so infernalisch war, wie der bei unserer Ankunft, als wir erstmal noch eine Weile im Auto ausharren mussten.

Und nächstes Jahr gehen wir bestimmt nochmal hin, auf jeden Fall wieder zu einer Abendveranstaltung und hoffentlich mit Plätzen ganz weit vorn…

Harry Potter and the Order of the Phoenix

Nun habe ich Band 5 im Rahmen der Kindle Leihbibliothek hinter mich gebracht. Was sich bei Band 4 schon abzeichnete. Es wird lang. Und länger. Und ich habe auch irgendwie ewig gebraucht. Mittlerweile kennt man das ganze Zaubertheater und fragt sich, was noch so kommen kann. Aber es geht. Hier mal noch eine neue spannende Person, da mal neue Zaubersprüche und zunehmend politische Hintergründe. Ich verbleibe aber ein bisschen am Zweifeln ob der Sinnhaftigkeit der ganzen Zaubererkämpfe. Das ist irgendwie ineffizient und letztlich auch etwas unausgegoren. Ich bin gespannt auf die filmische Umsetzung. Stelle mir das dauernde Zauberstabgeschwinge seltsam vor.

FC St. Pauli : 1860 München – 1:0

Wie auch in den vergangenen Jahren habe ich zu Beginn der Saison null Ahnung, wer da überhaupt in der Mannschaft spielen wird. Klar, dass Boll weiter dabei ist, kriegt man mit und der eine oder andere auch. Aber gerade was die ganzen neuen Spieler betrifft, weiß ich gar nichts. Den einen oder anderen Namen mal aufgeschnappt, hier rein da raus. Und nun geht es endlich wieder los…

Dank der noch nicht begonnenen 1. Liga wurde das Freitagabendspiel ja zu einem Spätspiel. 20:30 – eine goldige Anfangszeit insbesondere für den Sohn, Aufregung. Anmarsch über den just eröffneten Dom, gleich nochmal ein bisschen mehr Trubel.

Die Stimmung war großartig. Ich dachte erst, das würde den Ferien und dem Sommer geschuldet etwas ruhiger werden. Weit gefehlt. Ich bin immer wieder erstaunt, wie laut es mit der neuen Tribüne geworden ist. Unglaublich. Austauch mit dem Kind ist phasenweise kaum möglich.

Das Spiel war ganz ok, feuriger Beginn der Braunen aber wie zuletzt oft wenig, was bis zum Tor geht. Üble Hektik nach dem schlimmen Kopfstoß von Münchens Rob Friend. Jede Menge gelbe Karten und Dauerpfiffe gegen den Übeltäter. Mit Beginn der zweiten Halbzeit musste man Sorge haben, 1860 war jetzt deutlich stärker. Gegen Ende dann einer der wenigen brauchbaren Angriffe St. Paulis und die gute alte Schlabberhose lässt ihn durchrutschen, schenkt Lennart Thy das Tor und uns allen am Ende 3 Punkte. Glück gehabt. Gigantische Stimmung mit minutenlangem You’ll Never Walk Alone und alle bester Dinge. Da ließ ich mich nicht lumpen und wir sind noch die lange Runde über den Dom gegangen. Plus Feuerwerk.

Und das Schöne ist, dieses Jahr werden wir ganz entspannt gemeinsam viele Spiele sehen, da ich zusätzlich zur geliehenen Dauerkarte auch noch eine Saisonkarte kaufen konnte.

Die Maus, der Elefant und der Tod

Ganz unglaubliche “Sendung mit der Maus” heute. Allein dafür hat sich die Jahresgebühr gelohnt. Unsere Kinder (und in dem Zeitraum ja weitgehend auch wir) sind bisher bis auf den Tod des dreibeinigen vor einigen Jahren von dem Thema verschont. Ganz großartig haben sie da im WDR diese Sendung über das gemacht, was nach dem Tod kommt. Mit unglaublicher Ruhe und Entspanntheit. Die doch Tränen fließen lassen. Wir haben danach gar nicht viel drüber gesprochen. Aber das, was in dieser halben Stunde passiert ist, wirkt nach.

FC St. Pauli – VfL Bochum 1:1

Netter Abend am Millerntor bei dem letztlich aber zwei Punkte zu wenig rumkamen. Große Enttäuschung schon mal vor Anpfiff, dass wir auf dem Dom die Basketballbude nicht finden konnten. So also nur Grünkohl. Dieser war wie die Bratkartoffeln super, die Wurst war eher so naja.

Immer noch provisorische Toilettensituation. Ebenso unverändert unzulänglich die Verkaufsstände, die immer noch keine Bratwürste haben. Wann wollen die denn da mal weitermachen?

Verhalten munteres Spielchen. Bochum weitgehend harmlos. St. Pauli unglücklich beim Abschluss. Ein 2:0 zur Pause und das wär’s gewesen. So schon bal der Ausgleich und dann zwar Druck und Chancen, aber als Anrennen konnte man das nicht bezeichnen. Gut, dass es am Ende nicht noch ein Gegentor gab.

FC St. Pauli – Dynamo Dresden 3:2 – Die Wiederauferstehung

Für’s Protokoll. Als nach einer knappen halben Stunde das 0:2 fiel, war St. Pauli abgeschrieben. Verzweiflung und Angst. Dresden schnell, entspannt und sicher. Immerhin war das Wetter schön. Millerntor im Herbst. Und dann sind sie doch zurückgekommen. Vor allem weil Fabian Boll einen großen Tag hatte. Erst macht er mit dem 1:2 noch vor der Pause die Tür wieder auf. Und dann motiviert er die immer noch hängenden Köpfe auf dem Weg in die Kabine. Nach der Pause passte es dann einfach. Ein Tor nach einer Ecke, na sowas. Und dann wieder Boll mit dem Antritt und dem Zuspiel. Überragend. Richtig Sorge musste man danach nicht mehr haben. Nun können alle mal ein bisschen durchatmen. Tore können sie schießen. Spiel drehen. Alles wird gut.

Gehört und gesehen: Maxïmo Park – Hamburg (Große Freiheit), 21.10.2012

Ein Herbsttag zum Verlieben, gefühlt Spätsommer. Da war es schwer in die Gänge zu kommen für Rock’n’roll am Abend. Tatort auf dem Sofa. Wär’s gewesen. Aber dann, erste Minuten in der Großen Freiheit mit dem veritablen Support-Auftritt von Animal Kingdom und zack, ist die Spannung da. Die Vorfreude. Die Verheißung.

Maxïmo Park waren damals, 2005, das erste große Dinge nach langer Zeit der Lethargie. Ich plane immer noch ein Buch “Wie Filesharing mein Leben zerstörte”. Man hat ja nicht mehr richtig Musik gehört. Aber Spex-Titel damals. So ein Glück.

Hauskauf. Renovieren vor dem Einzug. Lange Wege hin und her. Und die Platte wurde mit jeder Fahrt größer. Und dann war da auch gleich das Konzert und wir waren beide da. Auch das zum ersten Mal nach Jahren. Ein großes Konzert.

Nicht lange danach war Schluss mit dem File-Sharing und die zweite Platte kam und das große Kind liebt sie noch immer. Fahrten zum Kindergarten. The Velocity. Und nochmal und nochmal und nochmal. Das Konzert 2007 im Dock’s war auch sehr gut, aber nicht der Zauber von davor.

Eine öde Platte und eine gute Platte später nun wieder an gleicher Stelle. Magie. Souveräne Mischung alter und neuer Songs. Mit überraschenden Variationen. Ich staune immer noch. Wie kann der Paul Smith so gut sein? Großartig.

Gehört und gesehen: The Crookes – Hamburg (Molotow), 15.10.2012

Wow. Noch nicht mal ein Jahr her. Und da sind sie schon wieder. Genauso toll wie im letzten Jahr. Diesmal auch mit einem Album, dessen Lieder gespielt werden und zwar großartig. Es verbleibt die Einschätzung vom letzten Mal. Richtig groß werden die nie. Macht aber nichts, wenn sie nächstes Jahr wieder da sind. Und tolle Musik spielen. Große Stimmung auch wieder in dem kleinen Laden. Muss man im Auge behalten.

FC St. Pauli – SC Paderborn 07 5:0 – Danke für die tolle Saison

Ein großer Tag heute am Millerntor. Zum letzten Mal auf der alten Gegengerade. Und nun können die Bagger auch wirklich zügig anrollen, denn trotz des tollen Spiels heute, trotz einer sehr gelungenen Saison hat es für die Relegation nicht gereicht. Und das nur ganz knapp. Ein paar Törchen. Trotzdem ist da kaum Traurigkeit. Das war eine feine Saison, die besser lief als gehofft und gedacht. Und dann noch mal so ein toller Abschluss. Moritz Volz schießt ein Tor. Super. Naki kriegt seinen goldenen Abgang. Für mich ein wenig ambivalent. Ich hoffe, sie kriegen das da alles irgendwie gut zu Ende.

R.I.P. Adam Yauch

Ganz traurige Nachrichten zum Ende des Tages. Adam Yauch, der MCA, ist heute gestorben. Die Beastie Boys haben mich die letzten 20 Jahre begleitet und auch wenn es im letzten Jahrzehnt dünner war, wird es nun niemals mehr so sein wie vorher. Und wenn der große kleine und ich wieder gemeinsam zu Funky Boss von der Check Your Head im Auto herumschreien, wird es für mich ganz anders sein…